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Filme. Serien. Dokumentationen.

Film ist Kunst. Film ist Handwerk. Film ist über jegliche Grenzen hinaus zu denken. Film ist Risiko. Film ist Spaß. Film ist Fantasie. Film ist Realität. Film ist für immer.

Sich ein Leben ohne Film vorzustellen, ist wie sich ein Leben ohne Musik vorzustellen - einfach unmöglich! Genau wie die Fotografie fängt der Film Momente für die Ewigkeit ein. Traurige Momente, bewegende Momente. Momente der Freude, Verzweiflung oder des Glücks. Und auch Musik ist unabdingbar, denn sie besitzt die Fähigkeit, unsere Erinnerungen und Gefühle der Vergangenheit in der Gegenwart widerzuspiegeln oder eben auch neue Emotionen in uns zu erzeugen. Wenn man also diese zwei wundervollen Erfindungen, die bereits in ihrer Individualität eine immense Wirksamkeit auf uns Menschen haben, miteinander kombiniert, dann entsteht daraus der Film.

Die Serie. Die kleine Schwester des Films. Im digitalen Zeitalter kann sie dem Film fast schon das Wasser reichen! Aber nur fast. Dennoch sind Serien in den letzten Jahren unheimlich beliebt geworden und fast jeder dritte Zuschauer würde sich heute nicht scheuen, sich seinem Gegenüber als "Serienjunkie" zu outen. Was hat eine Serie mehr zu bieten als ein Film? In den letzten Jahren hat sich die Machart der Serie in ihrer Qualität, insbesondere in Hinsicht auf das Storytelling und den Einsatz visueller Effekte, stark entwickelt. Um weitere Beispiele zu nennen: Die Folgen einer Serie sind aufgrund der Kürze ihrer Spielzeit sehr kurzweilig. Eine Staffel bietet mehr Abwechslung, was die Auswahl der Darsteller und deren Rollen angeht. Auch die Voraussetzung, eine Geschichte über eine längere Zeitspanne hinweg zu erzählen, ist gegeben. Sie offeriert die Gelegenheit, Charaktere tiefgehend zu ergründen und somit die Basis für die Fans, sich mit ihnen identifizieren zu können. Mit der wachsenden Spannung im Bezug auf die neueste Folge bilden sich durch angeregte Diskussionen in Büros plötzlich Freundschaften unter Kollegen, sobald sie herausfinden, dass sie das Hobby teilen. Sie werden zum Teil einer Community. Eine Serie hat viele Vorzüge und ist auch deshalb inzwischen als echter Konkurrent des Films anzusehen.

Die Dokumentation hingegen würde ich immer noch als klaren Outsider beschreiben. Unter den Konsumenten wird sie meist als sogenannter "Geheimtipp" gehandelt. Auch wenn die aktuelle  Trendwelle sie etwas mehr in den Vordergrund gerückt hat, so ganz ist der Funke zum Massenpublikum leider noch nicht übergesprungen. Warum auch? Wer möchte ein meist ernst zunehmendes Thema schon möglichst realitätsnah und schonungslos geschildert bekommen und das häufig aus Perspektiven unterschiedlicher Personen? Ist das nicht zu anstrengend? Das reale Leben. Ist es das, was der Zuschauer sehen möchte, wenn er nach Feierabend den Fernseher anmacht? Oder schaltet er nicht doch lieber einen Film oder eine Serie ein, um der Realität zu entkommen und dem trägen Alltag ein paar Stunden entfliehen zu können? Es ist bislang noch ein eher schwieriges Unterfangen, die Dokumentation an den Mann zu bringen. Bedauerlich, wenn man bedenkt, wie viele wirklich fantastische Exemplare einem über die etlichen Anbieter heutzutage zur Verfügung gestellt werden. 

Ob Spielfilm, Serie oder Dokumentation, es existieren zudem noch zahlreiche Subkategorien. Fakt ist: Eine unfassbares Spektrum an Unterhaltungsgaranten stehen uns tagtäglich zur Verfügung. Und so wirklich satt wird man sie wirklich nie, diese Branche, die mit so viel Eifer, Talent und Liebe gemacht wird.

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